Selbstversorgung

"Sein eigenes Essen anzubauen ist ein revolutionärer Akt. Auf diese Weise befreit man sich von den sozialen, industriellen und kommerziellen Strukturen, die heutzutage unser Leben bestimmen."

Stanley Crawford in der Doku "Rotten"

Es war für mich ein Widerspruch, arbeiten zu gehen, um Geld verdienen, dadurch keine Zeit zu haben, den Garten zu bewirtschaften und dann mit dem Geld, das ich verdient hatte, in den Supermarkt zu gehen und Gemüse zu kaufen. Daher begann ich mit der Selbstversorgung.

Dazu kommt das Glücksgefühl beim Gärtnern. Jeder, der schon einmal etwas angebaut hat, und sei es nur in einem Blumentopf auf dem Balkon, kennt es. Genauso toll fühlt es sich an die eigenen Eier aus dem Hühnerstall zu holen. Auch das Erfolgsgefühl, etwas mit den eigenen Händen erschaffen zu haben, zum Beispiel ein Brot zu backen, ist unübertrefflich.

Selbstversorgung geht jedoch über das reine Gärtnern oder Kochen hinaus. Es geht auch ums Haltbarmachen, Vorratshaltung und Organisation. Da man immer versucht, die vorhandenen Ressourcen so gut wie möglich nutzt, ist Selbstversorgung im besten Fall auch sehr nachhaltig.

Ich möchte mein Wissen, dass ich in den letzten Jahren gesammelt habe, gerne in meinen Kursen weitergeben, um mehr Menschen den Weg zu einem nachhaltigeren, gesünderen und zufriedeneren Leben zu ermöglichen.

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